Theaterworkshop

Verbundenheit wahrnehmen und/oder für die eigenen Interessen kämpfen?
- Ein Spiel mit Haltungen in Konflikten des Alltags -

Für die eigenen Interessen kämpfen, sich in Machtasymmetrien behaupten und Empathie, Stärkung von Wohlwollen, gewaltfreie Kommunikation in Konflikten zu zeigen - sind dieses sich ausschließende Haltungen? Die eigene Handlungs- und Entwicklungsfähigkeit im Alltag und besonders in den alltäglichen Berufs- und Beziehungskonflikten zu erweitern - das ist wohl eine Art Lebensaufgabe, die uns immer wieder neu herausfordert.

Mit zunehmendem Alter werden wir, unterstützt durch Bildungsangebote wie Yoga, Meditation, Alexandertechnik, Achtsamkeitskurse usw. langsam sicherer darin, uns mit uns selbst und unseren grundlegenden Bedürfnissen zu verbinden und im guten Fall dialogisch zu handeln, also selbstbewusst
und empathisch (psychodramatisch gesagt: in "Zweifühlung"). Gleichzeitig fällt es uns nicht immer leicht, uns in beruflichen und/oder persönlichen Beziehungen klar zu zeigen und unsere eigenen Interessen befriedigend auszuhandeln, d.h. unsere eigenen Bedürfnisse zu erfüllen ohne auf Kosten anderer zu handeln oder längerfristig selbst auf der Strecke zu bleiben.

Zu stärken wären Haltungen, die uns helfen die persönliche Verantwortung für die eigenen und allgemeinen Lebensumstände wahrzunehmen.

Zu üben wäre, sich der grundlegenden eigenen Bedürfnisse sowie der der Anderen (Konfliktpartner_innen) ebenso bewusst zu werden, wie der Lebensbedingungen, in denen sie erfüllt oder nicht erfüllt werden.

Zu entwickeln wären Handlungsstrategien in diesen unauflösbaren Spannungsverhältnissen.

In diese Richtung werden wir in unserm Workshop einige Schritte mit Herz, Körper und Verstandausprobieren
- mithilfe von Zugängen der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall B. Rosenberg ("It is simple, but not easy");
- mit psychodramatischem Spiel, das uns helfen kann, wenig oder nicht bewusste Bedürfnisse zu entdecken und ins Spiel mit unseren Gegenübern zu bringen;
- mit unserer Reflexionskompetenz und Begriffen, die unsere Handlungsfähigkeit erweitern.

Ich freue mich auf eine neue Forschungsreise mit euch zu uns selbst und unseren Welten!

Leitung: Jutta Heppekausen, Psychodramaleiterin (Institut für Psychodrama Ella Mae Shearon, Köln), Supervisorin (M.A. Supervision), Theaterpädagogin (Akademie Remscheid), wissensch. Mitarbeiterin Päd. Hochschule Freiburg

Der Theaterworkshop findet vom 17. bis 19. Oktober 2014 statt im Tagungshaus Wachtküppel in der Rhön www.wachtkueppel.de

Zu den Kosten:
Das Haus kostet "Übernachtung mit Vollpension für zwei Nächte" 101,00 € (bei nichtvegetarischer Kost kommen noch 5,00 € dazu) Gebühr pro Teilnehmerin richtet sich nach der Zahl der Anmeldungen, also bei etwa 180,00 € bei 10 Teilnehmerinnen.

Anmeldung, Nachfragen oder Interessensbekundung, wenn ihr noch nicht ganz konkret zusagen könnt.
Ingeborg.Steinmann-Berns@gmx.de